Wenn es um schöne Haare geht, gibt es wahrlich kein Universalrezept. Allerdings steht außer Frage, dass Locken seit jeher als besonders ausdrucksstark gelten. Streng genommen sind sie sogar ein Beauty-Statement, das weltweit Aufmerksamkeit auf sich zieht. Doch so angesagt schöne Locken auch sein mögen – sie pflegen sich nicht von selbst. Daher braucht es die richtige Routine und eine Menge Geduld, damit sie lange schön bleiben. Welche Tipps wirklich den Unterschied machen, zeigen wir hier.
Nur mit einem guten Styling lässt sich das Potenzial ausschöpfen
Lockiges Haar entfaltet seine volle Wirkung erst durch das richtige Styling. Was das richtige Styling ist, lässt sich jedoch nicht pauschal beantworten, da es immer auf die individuelle Haarstruktur und den persönlichen Stil ankommt. In jedem Fall sollten wir Styling-Produkte für Locken nutzen, da solche gezielt auf ihre Anforderungen abgestimmt sind und somit ein besseres Ergebnis ermöglichen. Zu den besten Optionen gehören Lockencreme für mehr Feuchtigkeit, Lockenspray für mehr Textur, Schaumfestiger für mehr Halt und gegebenenfalls Haarpomade für einen stärkeren Glanz.
Feuchtigkeit ist der Schlüssel für langanhaltende Definition
Bei Gesichtscremes denkt so ziemlich jeder direkt an Feuchtigkeit. Ganz anders bei Haaren: Hier wird gerne vergessen, dass auch sie kontinuierlich mit Feuchtigkeit versorgt werden müssen. Dabei sorgt Feuchtigkeit für langanhaltende Definition, was sie unverzichtbar für jede Lockenroutine macht. Dafür braucht es nicht einmal aufwendige Treatments. Grundsätzlich reicht es bereits aus, milde Shampoos mit reichhaltigen Conditionern zu kombinieren. Von zu häufigem Haarewaschen ist hingegen abzuraten, da dies paradoxerweise dazu beitragen kann, dass die Haare schneller austrocknen.
Conditioner sorgen für Geschmeidigkeit
Auf Conditioner zu verzichten, ist zumindest bei Locken keine gute Idee, denn die besten Conditioner für Locken sorgen dafür, dass ausreichend Feuchtigkeit gespeichert wird und die Haarstruktur geschmeidig bleibt. Zum einen beugt das einem Austrocknen der Haare vor, zum anderen fördert es die Kämmbarkeit. Conditioner wird am besten mit einem grobzinkigen Kamm in die Längen und Spitzen eingearbeitet.
Unser Schlafverhalten beeinflusst die Form
Wie wichtig ein gesunder Schlaf für das Wohlbefinden ist, ist den meisten von uns durchaus bewusst. Trotzdem wissen nur die wenigsten, dass unser Schlafverhalten auch die Haarpracht beeinflusst – insbesondere bei Locken. Durch die ständige Reibung am Kopfkissen kann die Haarstruktur aufrauen, was wiederum mit einem Formverlust einhergeht. Um dem vorzubeugen, sollten wir auf schonende Materialien wie Seide zurückgreifen.
Vorsicht vor übermäßiger Hitze
Einer der größten Fehler beim Umgang mit Locken ist es, sie mit zu viel Hitze zu stylen. Zugegebenermaßen sind Glätteisen und Lockenstäbe äußerst praktisch, um die Haare schnell in Form zu bringen, aber übermäßige Hitze schädigt die Haarstruktur. Im schlimmsten Fall verlieren die Locken dadurch langfristig an Sprungkraft. Es ist daher besser, mit möglichst niedrigen Temperaturen zu arbeiten.
Es geht auch ohne natürliche Locken
Alle oben genannten Tipps richten sich auch an Frauen und Männer, die nicht von Natur aus Locken haben. Natürlich entsteht hier eine attraktive Lockenpracht nicht über Nacht, aber mit dem richtigen Schlafverhalten, hochwertigen Produkten und einem gezielten Styling ist dennoch ein überzeugender Look möglich.
